Vogelfutter "to go"

Themen: Vogelfutter

Vogelschmaus © Welzhofer

Neben den leckeren Zutaten warten Vogelschmäuse mit vielen cleveren Details auf: Beim Aufhängen verbleibt der obere Teil der Verpackung am Produkt, so dass sie die Vogelnahrung weiterhin wie ein Mantel umhüllt und vor Schnee und Regen schützt.

Immer mehr Menschen bestücken regelmäßig Futterhäuschen, weil es ihnen viel Freude macht, Gartenvögel beim emsigen Picken und Flattern zu beobachten. Zusätzlich zu den fest angebrachten Futterplätzen ist inzwischen die Fütterung "to go" sehr beliebt, da sie so herrlich unkompliziert ist: Die Vogelnahrung wird einfach ins Geäst von Bäumen und Sträuchern gehängt – und schon klettern Meise, Buntspecht und Co. daran herum, um zu schmausen.

Vogelschmäuse werden einfach ins Geäst von Bäumen und Sträuchern gehängt - und schon klettern Meise, Buntspecht und Co. daran herum, um zu schmausen. © Welzhofer/Moriell

Folgerichtig heißen die neu entwickelten, nahrhaften Futterstangen denn auch "Vogelschmaus". Mit ihrem grobmaschigen Netz erinnern sie etwas an die Klassiker der Vogelfütterung, die Meisenknödel. Neben den leckeren Zutaten warten Vogelschmäuse mit vielen cleveren Details auf: Beim Aufhängen verbleibt der obere Teil der Verpackung am Produkt, so dass sie die Vogelnahrung weiterhin wie ein Mantel umhüllt und vor Schnee und Regen schützt. Die länglichen Vogelschmäuse wiegen 500 Gramm und bestehen zum einem großen Teil aus nährstoffreichen Haferflocken, die mit gesundem, naturbelassenem Fett ummantelt sind. Verfeinert sind sie je nach Sorte mit Nüssen, Sonnenblumenkernen oder Beeren. Auf Konservierungs- und Zusatzstoffe sowie künstliche Aromen wurde verzichtet. Selbstverständlich enthalten Vogelschmäuse auch keine Feinsämereien oder Ambrosia- und Getreidesamen, die zu Wildwuchs im Garten führen können. Die bewusst locker gewählte Futterstruktur ermöglicht den Vögeln selbst bei sehr frostigen Temperaturen eine leichte Nahrungsaufnahme. Das Netz ist absichtlich so beschaffen, dass beim Bepicken immer auch etwas Futter herunter fällt. Damit werden dann auch Vogelarten versorgt, die Schmäuse oder Knödel nicht beklettern, sondern ihre Nahrung vom Boden aufsammeln – Amseln und Drosseln beispielsweise. Anders als bei Vogelhäuschen, wo es schon einmal vorkommen kann, dass die Futterstelle vom Kot der Tiere verschmutzt wird, ist bei den Futterstangen keine regelmäßige Reinigung notwendig. Ist das Netz einmal leergefressen, wird es einfach entsorgt.

„Mit den Futterschmäusen lassen sich viele verschiedene Vogelarten in den Garten locken", erklärt Christine Welzhofer aus dem bayerischen Gessertshausen, Expertin für die Ganzjahresfütterung von Wildvögeln. "Man verwendet sie als Ersatz für ein Vogelhäuschen oder hängt sie zusätzlich im Garten auf - am besten nach Rezeptur getrennt in verschiedene Bereiche. An jeder Sorte finden sich dann diejenigen Vogelarten ein, die bestimmte Inhaltsstoffe bevorzugen. So ist die Futtersituation für die Tiere ganz entspannt, es gibt keine Rangeleien und kein hungriger Vogel wird von anderen verjagt."

Quelle: GPP


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