Die Dachrinne - der Abfalleimer der Natur

Themen: Laub, Dachrinne
Dach mit Dachrinne

Die Dachrinne fungiert als Wasserableiter. Ist sie verstopft, kann sie diese Aufgabe nicht mehr erfüllen. Mit Blick auf die Höhe der Dachrinnen kann eine Säuberung vergleichsweise aufwendig und umständlich sein. Foto: pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)

Hobbygärtner treibt es spätestens bei den ersten Sonnenstrahlen ins Freie. Dort wird umgegraben, der Erdboden gelockert, Laub, Äste und dergleichen aus dem Beet gefischt. Anschließend werden vielleicht sogar noch neue Blumenzwiebeln eingesetzt, die später für ein wunderschönes, buntes Blumenmeer sorgen.

Und der Abfall? Der kommt auf den Kompost. Was für den Hobbygärtner zur normalsten Sache der Welt gehört, kann für den Hausbesitzer zur großen Herausforderung werden.

Hoch oben sammelt sich derselbe Unrat wie im Beet

Das, was der Hobbygärtner aus dem Beet fischt, kommt natürlich direkt aus der Natur: Äste, Blätter, Vogelkot und anderer natürlicher Abfall lagert sich allerdings nicht nur auf den Beeten und der Wiese im Garten ab, sondern auch andernorts – wie beispielsweise auf der Terrasse und am Wegesrand. Auch dort ist der Naturmüll vergleichsweise schnell beseitigt, braucht man doch nur einen Besen, um alles beiseite zu kehren.

Schwieriger wird es indes, wenn der Blick nach oben schweift – und zwar gen Hausdach. Dort ist in aller Regel eine Dachrinne angebracht, die diese Funktionen haben soll:

• Dachentwässerung

• Schutz vor Feuchtigkeitsschäden

• Fernhaltung des Wassers von der Hausfassade

• Ableiten des Wassers in Zisternen oder Regentonnen

• Schutz von Passanten durch Rückhaltewirkung

Besonders gut kann sie diese Aufgaben bewerkstelligen, wenn sie fachmännisch montiert wurde und regelmäßig gereinigt wird. Mit Blick auf das Gartenhäuschen fällt diese Aufgabe sicherlich in die Rubrik „Do-it-yourself“, doch beim Eigenheim, das in der Regel mehr als ein Stockwerk hat, kann dies zu einem aufwendigeren Unterfangen werden.

Das ist bei einer Dachrinnensäuberung zu tun

Das Ziel einer Dachrinnensäuberung ist klar: Die Rinne, die der Entwässerung dient, muss von allem Unrat beseitigt werden, der durch Wind und Wetter auf dem Dach gelandet ist und bei Regen in die Dachrinne gespült wurde. Was so einfach klingt, wird mit Blick auf die Höhe des Daches und der Dachrinne zur Herausforderung, denn meist ist eine einfache Leiter zu kurz, um an die Dachrinne zu gelangen.

Selbst wenn es sich um ein weiter heruntergezogenes Dach handelt, das mit einer einfachen Leiter zu erreichen wäre, kann die Dachrinne auf diese Weise nur Meter für Meter gereinigt werden. Das Risiko zu stürzen, ist vergleichsweise hoch und der herausgefischte Unrat muss auf den Boden geworfen werden und kann dort Beete zerstören oder für viel Schmutz sorgen.

Schneller geht es, wenn das Haus eingerüstet wird und derjenige, der mit der Dachrinnensäuberung beauftragt ist, sich vergleichsweise frei auf dem Gerüst bewegen kann. So wird folglich der neue Anstrich für die Fassade zum idealen Zeitpunkt, um die Dachrinnenreinigung durchzuführen.

Nur die Zeitintervalle machen diese Kombination der Aufgaben häufig unmöglich. Während die Fassade alle zehn bis 20 Jahre (je nach Farbe) oder nach Durchführung der Tests der Ratgeberzentrale neu gestrichen werden sollte, ist eine Dachrinnenreinigung einmal jährlich ungeschriebenes Gesetz. Die beste Zeit dafür ist der Herbst. Dann, wenn Bäume und Sträucher den meisten natürlichen Abfall produziert haben, verstopft dieser nicht selten die Dachrinnen der Häuser.

Die Folge: Das Wasser kann nicht ablaufen. Wenn dieses dann über den Winter in der Dachrinne gefriert, sind irreparable Schäden an der Dachrinne fast schon vorprogrammiert, denn Wasser dehnt sich beim Gefrieren aus und bringt die Dachrinne zum Platzen. Kostenintensiv muss diese dann ausgewechselt werden.

Die Alternative: eine Einladung an die Kletterer

Die Ausgangslage heißt also: Die Dachrinne muss gereinigt werden und ein Fassadenanstrich steht nicht an. Da ein Gerüstaufbau – nur um die Dachrinne zu säubern – vergleichsweise aufwendig und teuer ist und manchmal auch die darunterliegenden Flächen arg in Mitleidenschaft zieht, gibt es eine andere Option. Diese baut auf die sportliche Leistung und die Höhentauglichkeit von Kletterern, denn das sind die Mitarbeiter der PIGO-Extremtechnik OHG.

Dort heißt es: Wir arbeiten komplett ohne Gerüste. Stattdessen bedienen wir uns alpiner Seiltechniken. Unsere Mitarbeiter verfügen nicht nur über entsprechende Sachkenntnis zur Erledigung der anfallenden Arbeiten, sondern haben auch langjährige Erfahrung im Bergsteigen und Klettern.

Für uns spielt es keine Rolle, ob wir einen eingeschossigen Bungalow oder ein Bürogebäude mit zehn Etagen erklimmen müssen. Bis andere ihr Gerüst aufgebaut haben, sind Ihre Dachrinnen gereinigt und wir schon wieder verschwunden – selbstverständlich samt Abfall.“


Alle Wege der Dachrinnenreinigung auf einen Blick

Dass eine Dachrinnenreinigung zum notwendigen Übel für Hausbesitzer gehört, ist mit Blick auf die vorangegangene Argumentationskette sicherlich unstrittig. Die folgende Übersicht vergleicht nun die möglichen Reinigungsoptionen:


Reinigung mit der Leiter Reinigung mit dem Gerüst Reinigung durch Kletterer
Vorteile
• kostengünstig
• in Eigenregie möglich
• sichere Variante • einfach und schnell
• keine Schäden am
   Boden durch Gerüst
• keine Probleme der
   Abfallbeseitigung
Nachteile • Gefahrenpotential
   durch Höhe
• Abfallbeseitigung
   aufwendig
• kostenintensiv
• in der Regel nur durch
   Fremdleistung möglich
• Fremdleistung muss
   beauftragt werden




Bildquellen

Abbildung 1: pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)

Abbildung 2: pixabay.com © aloiswohlfahrt (CC0 Public Domain)

Abbildung 3: pixabay.com © Hans (CC0 Public Domain)


Newsletter-Anmeldung

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Aktuelle Ausgabe

Das Ratgebermagazin für Gartenliebhaber. Jeden Monat neu mit einer Vielzahl Tipps und Ratschlägen für den Zier- und Nutzgarten, mit Gestaltungsideen, Trends und Neuheiten rund um das Hobby Garten. Dazu wunderschöne Fotos aus liebevoll angelegten Privatgärten.

Editorial lesen Abonnieren

Aktuelle Ausgabe

GartenFlora Shop

Folgen Sie uns auf Facebook    Folgen Sie uns auf Twitter

Diese Webseite verwendet Cookies. Wenn Sie durch unsere Seiten surfen, erklären Sie sich mit unseren Nutzungsbedingungen einverstanden.

Erfahren Sie mehr