Kübelpflanzen jetzt für den Sommer fit machen

Blühende Kübelpflanzen

Für einen Blütensommer wie im Süden: Damit Kübelpflanzen reich blühen, ist es wichtig, die Pflanzen nach dem Winter gut für den Sommer vorzubereiten. Beim Rückschnitt gibt es große Unterschiede je nach Pflanzenart.

Bald startet auf Balkon und Terrasse die neue Freiluftsaison. Damit es rechtzeitig aus allen Töpfen grünt und blüht, beginnen jetzt die Vorbereitungen. Wir haben Tipps zu den beliebtesten Kübelpflanzen zusammengestellt.   

Zurückschneiden

Kurz vor dem Neuaustrieb ist ein guter Zeitpunkt für den Rückschnitt, denn die Wunden der Pflanzen verheilen dann rasch. Alle vertrockneten, beschädigten und kranken Triebe bis ins gesunde Holz zurückscheiden.

Mäßig stark wachsende Arten wie Hibiskus, Citrus, Lorbeer, Fuchsie und Myrte (im Bild) erhalten einen Korrekturschnitt, der ihre Kronen wieder in Form bringt.

Starke Wachser wie Hammer- und Veilchenstrauch (Cestrum, Iochroma) oder Solanum-Arten jährlich kräftig einkürzen sowie überalterte Triebe herausnehmen. So bleiben die Pflanzen blühfreudig und werden nicht so riesig.

Vorsicht bei Oleander: Kürzt man auch bei ihm alle Triebe ein, fällt die Blüte aus! Daher nur auslichten.

Arten, die am Ende diesjähriger Langtriebe blühen, können Sie jährlich radikal kappen. Dazu zählen zum Beispiel Bleiwurz, Korallenstrauch (Erythrina) und Kreppmyrte (Lagerstroemia). Auch Kletterpflanzen wie Passionsblume, Jasmin oder Dipladenie (Mandevilla) stark einkürzen.

Der Wurzelkeil-Trick

Bei Pflanzen, die kein größeres Gefäß bekommen sollen, einige keilförmige Segmente aus dem Ballen schneiden. So bleiben ausreichend Feinwurzeln für die weitere Wasser- und Nährstoffaufnahme erhalten. Die Pflanze anschließend wieder in den alten Topf setzen und die entstandenen Freiräume mit frischem Substrat auffüllen.

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Umtopfen

Ein Blick auf den Ballen verrät, ob ein neuer Topf her muss. Stark verfilzte Wurzeln bedrängen sich, ihre Sauerstoffversorgung stockt. Die Erde kann kaum noch Wasser und Nährstoffe aufnehmen. Wählen Sie das neue Gefäß so, dass es rund um den Ballen ein bis zwei Finger breit Platz für frisches Substrat lässt.

Die Wurzeln etwas auflockern. Den Ballen dann so tief einsetzen, dass ein 2 cm hoher Gießrand bleibt. Das Substrat seitlich einfüllen und andrücken.

Zu empfehlen ist eine gute Kübelpflanzenerde. Sie ist besonders strukturstabil und sackt auch bei mehrjähriger Kultur nicht zusammen. Zuletzt gründlich angießen und die Pflanze möglichst hell und etwas wärmer stellen, bei milder Witterung tagsüber auch schon mal nach draußen.

Düngen

Fertige Kübelpflanzenerde ist bereits vorgedüngt. Das reicht für die ersten 4 bis 6 Wochen.

Danach empfiehlt es sich, einen Depotdünger mit einer Wirkdauer von 4 bis maximal 6 Monaten einzumischen. Alternativ wöchentlich flüssig düngen.

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